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Wettkampfbouldern


Im Wettkampfklettern gibt es drei verschiedene Disziplinen mit eigenen Wettkampf-Serien

  • Lead (Klettern mit Seil, auch Schwierigkeitsklettern genannt)

  • Speed (Klettern einer genormten Route auf Geschwindigkeit)

  • Bouldern (Klettern ohne Seil in Absprunghöhe)


Das Bouldern wird häufig als Maximalkraft-Disziplin bezeichnet. Koordinativ, akrobatisch und athletisch ist es sicher die anspruchsvollste Disziplin im Sportklettern.  Die Schwierigkeiten der einzelnen „Probleme“ – so nennt man die geschraubten Boulder -  liegen je nach Art (Athletik oder Technik) im Bouldergrad 7c bis 8a+ und können mit harten Einzelstellen aus Seilkletterrouten im 10. und 11. Grad verglichen werden.

Bei einem Boulder-Wettkampf geht es darum, in mehreren Durchgängen (Qualifikation, Halbfinale, Finale) jeweils vier bis fünf kurze Kletterprobleme mit möglichst wenig Fehlversuchen meistern zu können. Pro Boulder haben die Athleten jeweils fünf bzw. vier Minuten Zeit, je nach Durchgang.

Ein Boulder besteht durchschnittlich aus sechs bis acht Kletterbewegungen und ist maximal 4,5 Meter hoch, so dass ohne Seil geklettert werden kann. Unter den Bouldern sind dicke Absprungmatten ausgelegt, um Stürze abzufangen und Fußverletzungen zu vermeiden. Der Athlet muss mit beiden Händen von markierten Startgriffen zu einem markierten Zielgriff, dem sogenannten Top, klettern und diesen sichtbar mit beiden Händen halten können.

Wer für die bewältigten oder „getoppten“ Boulder am wenigsten Versuche benötigt, gewinnt den Wettkampf. Wenn ein Boulderproblem nicht bis zum Ende (Top) geklettert werden kann, kommt der Bonusgriff zum Tragen, eine Art „Trostpunkt“  wenn man eine im Vorfeld definierte  „Zone“ erreicht. Für die Wertung ist zuerst ausschlaggebend, wer mehr Tops in weniger Versuchen erzielt hat. Erst dann werden die erreichten Bonusgriffe gewertet, bei denen ebenso die Anzahl der Versuche gewertet wird.