Sport meets Music   13.-14.9.2013   Porsche-Arena, Stuttgart

Head Referee

adidas ROCKSTARS Jurypräsident Johannes Altner (GER) klettert seit seinem 12. Lebensjahr und hat in den letzten 32 Jahren seiner Kletterlaufbahn den Sport aus den unterschiedlichsten Perspektiven erlebt: als Wettkampfkletterer, als Routenbauer bei Wettkämpfen auf Landesebene, als Klettertrainer und Erlebnispädagoge und seit dem Jahr 2000 auch als Schiedsrichter. Seit 2005 ist Hannes bei internationalen Wettkämpfen im Einsatz, seit 2008 leitet er auch Weltcup-Events als Jurypräsident. Dabei machen ihm die Boulderwettkämpfe besonders viel Spaß, „weil in diesem hochprofessionellen Spitzensport noch immer eine sehr familiäre Atmosphäre herrscht. Hier treffen keine Gegner sondern Freunde aufeinander, die sich über alle kontinentalen Grenzen hinweg bestens verstehen.“ Sein Ziel als Head Referee ist es, den Athleten immer einen fairen, guten und angenehmen Wettkampf zu ermöglichen.

Chefroutenbauer

Reinhard Fichtinger, in der Szene besser bekannt als „Reini", führt das Quartett als Chefroutenbauer an. Der 37-jährige begann vor über 20 Jahren mit dem Klettern und war lange Zeit gemeinsam mit Kilian Fischhuber die Nummer 1 im österreichischen Wettkampfgeschehen. Heute ist er Ausbilder der österreichischen Routenbauer. Seine ersten Routen schraubte Reini in der heimischen Kletterhalle in Innsbruck. 2001 setzte er seinen ersten Wettkampf. Seitden arbeitet er hart für seinen Ruf als Routenbauer, der ihm sowohl in Österreich als auch weltweit vorauseilt. Seine Motivation entwickelt sich einfach daraus, dass immer wieder Trainingsrouten gebraucht werden. Reinis Meinung nach ist das Wichtigste am Setzten von Boulderrouten, dass diese nicht nur interessant für die Kletterer, sondern auch für das Publikum sind. Er kommt viel herum und liebt es während des Kletterns und beim Arbeiten „eich dodln gib i gas“ von Austrofed zu hören. Er ist ein einfacher Mann, der gerne mit seinen Kumpels im Boulderschuppen abhängt und seiner Leidenschaft nachgeht – KLETTERN!

Routenbauer

Laurent Laporte oder auch „Larry" aus Frankreich hat über 20 Jahre Erfahrung im Routensetzen. Er kann sich zwar nicht mehr genau erinnern wie er mal zum Setzen kam, weiss jedoch genau, warum er immer noch leidenschaftlich schraubt: er hat Spass daran, kreativ zu sein. Ihm gefällt es, seinen Boulder selbst zu versuchen, ihn reizt die Anspannung während eines Wettkampfs und er liebt die Erleichterung danach. Laurent hat bereits für vier Weltmeisterschaften und diverse Weltcup Routen geschraubt. Für den Franzosen ist jeder Wettkampf eine neue Herausforderung. Die größte Schwierigkeit eine gute Route zu setzen liegt seiner Meinung nach darin, mit dem Rhythmus zu spielen und immer wieder nach neuen Konzepten zu suchen, um eine gute Show schrauben zu können. In seiner Freizeit schnitzt Larry Klettergriffe, hört Nirvana und AC/DC, oder surft einfach auf der Welle seines Lebens.

Routenbauer

Matthias Woitzuck ist der zweite Österreicher im Bunde. Der Wiener setzt seit sechs Jahren Kletterrouten, liebt es ebenfalls kreativ zu sein und sich durch das Klettern auszudrücken zu können. Matthias genießt es sich mit anderen Routenbauern zu treffen und verschiedene Stile zu teilen. Sein bisher wichtigstes Projekt war der Weltcup in Wien, aus dem er viel mitnehmen konnte. Seiner Meinung nach ist es beim Wettkampf am wichtigsten, dass die Routen Spaß machen, aber auch eine Herausforderung für die Athleten darstellt und natürlich muss das Publikum unterhalten werden. Matthias ist ein vollblütiger Rocker und hört „Range against the machine“. Wenn er mal nicht in der Halle klettert, dann könnte man ihn draußen beim Fallschirmspringen oder Speedflying antreffen.

Routenbauer

Chris Danielson ist seit fast einem Jahrzehnt der Chefroutenbauer bei nationalen Wettbewerben in den USA und der führende amerikanische Routenbauer bei IFSC Boulder und Lead World Cups in Nordamerika. 2006 entwickelte er ein nationales Routenbauer-Programm. Seitdem ist er auch der primäre Ausbilder des US-Verbands. Chris begann vor rund 20 Jahren mit dem Klettern und Routenbauen in seinem Heimatstaat New York. Seit seinem ersten Trip nach Hueco Tanks ist er besessen vom Bouldern. Das Spiel mit der Bewegung ist seine große Leidenschaft und gleichzeitig die Brille, durch die er den Klettersport sieht und sich ihm nähert. Chris, der auch einen Abschluss in Philosophie hat, wählt beim Routenbau sowohl einen analytischen als auch einen künstlerischen Ansatz, immer bestrebt Klettermechanismen noch besser zu verstehen und neue, inspirierende Routen zu bauen. Wenn er nicht gerade an neuen Problemen im Rahmen von Wettkämpfen tüftelt, arbeitet er mit seiner Firma Thread Climbing als freier Berater für Kletterwandhersteller und als Repräsentant einiger führender Klettermarken in Nordamerika.