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Routenbauer Team


Laurent Laporte oder auch „Larry" aus Frankreich hat über 20 Jahre Erfahrung im Routensetzen. Er kann sich zwar nicht mehr genau erinnern wie er mal zum Setzen kam, weiss jedoch genau, warum er immer noch leidenschaftlich schraubt: er hat Spass daran, kreativ zu sein. Ihm gefällt es, seinen Boulder selbst zu versuchen, ihn reizt die Anspannung während eines Wettkampfs und er liebt die Erleichterung danach. Laurent hat bereits für vier Weltmeisterschaften und diverse Weltcup Routen geschraubt. Für den Franzosen ist jeder Wettkampf eine neue Herausforderung. Die größte Schwierigkeit eine gute Route zu setzen liegt seiner Meinung nach darin, mit dem Rhythmus zu spielen und immer wieder nach neuen Konzepten zu suchen, um eine gute Show schrauben zu können. In seiner Freizeit schnitzt Larry Klettergriffe, hört Nirvana und AC/DC, oder surft einfach auf der Welle seines Lebens.

Foto: davidschweizer.ch

Manuel Hassler hat über 10 Jahre Erfahrung als Routenbauer bei Boulderwettkämpfen. Der 35jährige Schweizer war bereits bei Boulder Weltcups in Japan, den USA, Italien, Frankreich, Polen, Holland, Deutschland, La Réunion, Russland und natürlich in seinem Heimatland Schweiz im Einsatz. Er war Mitglied des Routenbauerteams bei der WM in Arco und er hat auch bei der letztjährigen WM in München die Boulder gebaut. 2013 verbrachte Manuel zwei Monate in Japan, um für die japanische Nationalmannschaft Trainingsrouten zu setzen. Er nutzte die einmalige Gelegenheit, um in Japan die bekannte Platte Bansousha (8b) von Tokio Muroi in Ogawayama zu wiederholen. 2012 gründete er mit Mathieu Achermann in Biel die Flathold GmbH und kreiert als Master Shaper immer neue Griffe, die man auch auf der Outdoormesse 2014 in Friedrichshafen bewundern konnte.

Reinhard Fichtinger, in der Szene besser bekannt als „Reini", ist seit dem ersten adidas ROCKSTARS Event dabei. Der 40-jährige begann vor über 20 Jahren mit dem Klettern und war lange Zeit gemeinsam mit Kilian Fischhuber die Nummer 1 im österreichischen Wettkampfgeschehen. Heute ist er Ausbilder der österreichischen Routenbauer. Seine ersten Routen schraubte Reini in der heimischen Kletterhalle in Innsbruck. 2001 setzte er seinen ersten Wettkampf. Seitdem arbeitet er hart für seinen Ruf als Routenbauer, der ihm sowohl in Österreich als auch weltweit vorauseilt. Seine Motivation entwickelt sich einfach daraus, dass immer wieder Trainingsrouten gebraucht werden. Reinis Meinung nach ist das Wichtigste am Setzten von Boulderrouten, dass diese nicht nur interessant für die Kletterer, sondern auch für das Publikum sind. Er kommt viel herum und liebt es während des Kletterns und beim Arbeiten „eich dodln gib i gas“ von Austrofed zu hören. Er ist ein einfacher Mann, der gerne mit seinen Kumpels im Boulderschuppen abhängt und seiner Leidenschaft nachgeht – KLETTERN!

Matthias Woitzuck ist der zweite Österreicher im Bunde. Der Wiener setzt seit sechs Jahren Kletterrouten, liebt es ebenfalls kreativ zu sein und sich durch das Klettern auszudrücken zu können. Matthias genießt es sich mit anderen Routenbauern zu treffen und verschiedene Stile zu teilen. Sein bisher wichtigstes Projekt war der Weltcup in Wien, aus dem er viel mitnehmen konnte. Seiner Meinung nach ist es beim Wettkampf am wichtigsten, dass die Routen Spaß machen, aber auch eine Herausforderung für die Athleten darstellt und natürlich muss das Publikum unterhalten werden. Matthias ist ein vollblütiger Rocker und hört „Range against the machine“. Wenn er mal nicht in der Halle klettert, dann könnte man ihn draußen beim Fallschirmspringen oder Speedflying antreffen.

Adam Pustelnik kommt ursprünglich aus Polen fühlt sich aber überall auf der Welt zu Hause. Er klettert seit über 20 Jahren und in seinem Leben dreht sich so gut wie alles um diesen Sport. Derzeit arbeitet er als Routenbauer, Übersetzer, Lehrer und Autor. Während den letzten 10 Jahren war er schon für viele nationale und internationale Wettkämpfe als Routenbauer im Einsatz, wie z.B. Weltcups, Jugend Weltmeisterschaften und die Weltmeisterschaft 2012 in Paris. Seit 2007 unterrichtet und betreut er das polnische Routenbauer-Team. Was das Schöne daran ist? "Der Aspekt etwas Neues zu schaffen, um nachher zu sehen, wie die Kletterer sich daran spielen. Mir macht es Spaß kreativ zu sein. Zweitens die Inspiration, die mir das Klettern gibt und mich immer wieder neu motiviert. Zu guter Letzt die Teamarbeit, die auch sehr spirituell ist, da man gegenseitig Erfahrungen austauscht." Natürlich ist das Routenschrauben nur eine von Adams vielen Kletteraktivitäten, jedoch die einzige, die er sich auch als Beruf vorstellen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass er mit der Wettkampfszene in engem Kontakt bleibt. Selbst klettert er gerne traditionell und an großen Wänden, im Sportklettern setzt er sich auch seine Ziele, die er noch erreichen möchte. Beim Routenbauen sieht Adam seinen Sport aus einem anderen und professionelleren Blickwinkel.

Felix Buchmann schraubt seit gut zehn Jahren Routen und Boulder in "allen möglichen" Hallen, hauptsächlich in Süddeutschland, sowohl kommerziell, als auch als offizieller DAV-Routenbauer auf Wettkämpfen, etwa die CLIMB F.R.E.E. auf der Messe München oder die bayerischen Meisterschaften. Nebenbei organisiert und schraubt er Jedermannwettkämpfe für seine Heimatsektion des DAV. Seine größten Erfolge im Wettkampfbouldern sind ein zweiter Platz bei Gore-Tex® Be a Rockstar 2013 sowie ein vierter Platz bei der deutschen Hochschulmeisterschaft im selben Jahr. Sowohl bouldernd als auch kletternd hat Felix am Fels bis 7c+ geflashed bzw. geonsighted. Auch nach vielen Jahren Routenbau treibt ihn dieselbe Motivation, die den gesamten Klettersport so einzigartig macht: Die Verbindung von Kreativität mit sportlicher Leistung, die schier unendliche Vielfalt an Bewegungen und Kletterstilen und die Tatsache, niemals ausgelernt zu haben.

Robert Leistner ist hauptberuflich Routenschrauber und montiert seit 2008 Griffsteine und Trittkisten. Er ist nationaler Chefroutenschrauber und hat internationale Erfahrungen bei der Weltmeisterschaft und den Worldcups der letzten Jahre in München gesammelt. Er schraubt regelmäßig Trainingsboulder für die Nationalmannschaft und engagiert sich vor allem auch bei den regionalen Kids Cups. Robert shapt Griffe für die Firma Blocz und betreibt das Mandala, eine Boulderhalle in Dresden. Am liebsten aber putzt er die Felsen in Fontainebleau oder gruselt sich im Elbsandsteingebirge weit über einem Ring. Robert meint "... dass es beim Routenbau darum geht, Emotionen zu erzeugen! Nicht die Bewegung, oder der optische Eindruck stehen im Vordergrund, sondern das Gefühl des Athleten und des Publikums. " 

Tomasz “Toma” Oleksy ist einer der erfolgreichsten Athleten in der Geschichte des polnischen Klettersports. Mehr als 20 Jahre lang ist er in allen drei Disziplinen des Kletterns in Wettkämpfen angetreten. Seine Lieblingsdisziplin ist das Bouldern, wo er etliche Titel gewann. Im Jahr 2003 sammelte Toma erste Erfahrungen im Routenbau. Seit 2012 arbeitet er regelmäßig für die IFSC als Routenbauer - überwiegend bei Boulder-Wettkämpfen, obwohl er sich auch im Lead sehr wohl fühlt. 
Im Jahr 2015 entschied sich Toma dazu seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und seinen Lebensunterhalt mit Routenbau zu verdienen. Häufig trifft man Tomasz beim Routenbau in deutschen Boulderhallen an (z.B. Studio Bloc, OstBloc, SüdBloc, ...). Zudem engagiert sich Tomasz als Leiter der Kletterabteilung vom "MKS Tarnovia", wo er Kinder und junge Erwachsene trainiert. In der Vergangenheit hat er schon einige Kletter-Wettkämpfe in seiner Heimatstadt Tarnów organisiert. In der Zukunft möchte Tomasz gerne eine eigene Halle eröffnen und mehr Zeit für das Bouldern am Fels finden.
Tomasz meint, "Kreativität, Unempfindlichkeit gegenüber Müdigkeit und eine gute körperliche Verfassung sind wichtige Attribute für jeden Routenschrauber, wenn es darum geht neue Herausforderungen zu kreieren, insbesondere für Wettkämpfe. Ohne diese Eigenschaften wäre es schwer diesen außergewöhnlichen Beruf auf so einem hohen Niveau auszuüben."